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AKTUELLES


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PATIENTENVERANSTALTUNGEN 2018


VORTRÄGE IN IHRER DELFIN-APOTHEKE

23. Mai 2018
Oliver Möller | Erste-Hilfe-Trainer
KINDERNOTFÄLLE SIND VERMEIDBAR!
Erste Hilfe an Kindern und Säuglingen

Die Patientenveranstaltungen finden jeweils von 19:15 – 21:15 Uhr in Ihrer Delfin Apotheke, Lister Meile 81 in 30161 Hannover statt.
Der Eintritt kostet 5,- € pro Teilnehmerin oder Teilnehmer.

Bitte melden Sie sich persönlich, telefonisch, per Fax oder mit einer E-Mail in der Delfin Apotheke an, da die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt ist.

@ABDA

AUCH SIE KÖNNEN LEBENSRETTER WERDEN


ORGANSPENDERAUSWEIS IN IHRER DELFIN-APOTHEKE
Da sich jede zweite Bundesbürgerin und jeder zweite Bundesbürger nicht genügend über das Thema „Organspende“ informiert fühlt, besitzen nur 25 Prozent einen Organspende-Ausweis.
Organspenden werden aber dringend benötigt. Derzeit warten rund 12.000 Menschen in Deutschland auf ein lebensrettendes Organ. Jeden Tag sterben drei Patientinnen bzw. Patienten, denen eine Organspende hätte das Leben retten können.
Das können Sie in Ihrer Delfin Apotheke ändern! Lassen Sie sich von uns beraten. Wenn Sie sich für einen Organspender-Ausweis entscheiden sollten, haben wir alle Unterlagen für Sie da.

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Depression durch Akne?


Wer mit Hautproblemen kämpft, hat ein höheres Risiko, dass die Psyche leidet
Unter kranker Haut kann auch die ­Psyche leiden. Das zeigt die Analyse der Daten von 130 000 Menschen mit Akne und 1,7 Millionen Menschen ohne schwere Hautprobleme. Vor allem im ersten Jahr nach dem Ausbruch der Krankheit hatten die Patienten eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, eine Depression zu entwickeln. Das Risiko sank jedoch innerhalb von fünf Jahren wieder, schreiben die Forscher im British Journal of Dermatology.

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Kalzium im Gehirn


Möglicherweise spielt Kalzium bei der Ablagerung eines bestimmten Proteins in Nervenzellen eine Rolle, das sich bei Parkinson-Patienten findet
Parkinson zählt zu den häufigsten Ner­ven­erkrankungen. Die Symptome sind unter anderem Zittern, Beweglichkeitsstörungen und Muskelsteifigkeit. Als eine mögliche Ursache haben Wissenschaftler das Protein Alpha-Synuclein in Verdacht. Es kommt auch in gesunden Nervenzellen vor, kann jedoch Ablagerungen bilden, die sich in den Nervenzellen von Parkinson-­Patienten nachweisen lassen.

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Hygiene-Muffel


Viele Menschen waschen sich nach dem Toilettengang die Hände nicht richtig
Nur acht Prozent der Toilettengänger reinigen ihre Hände anschließend wie empfohlen: mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife auch zwischen den Fingern. Das beobachteten Psychologie-Studierende der SRH Hochschule Heidelberg bei 1000 Besuchern in den Wasch­räumen öffentlicher Toiletten. Elf Prozent der Männer wuschen sich die Hände gar nicht. Bei den Frauen waren es drei Prozent.

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Druck gegen Schmerzen


Akupressur kann gegen Schmerzen während der Periode helfen
Frauen können krampfartige Schmerzen während der Periode mit Aku­­pressur selbst lindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an der Berliner Charité. Die Wissenschaftlerinnen untersuchten 221 Frauen zwischen 18 und 34 Jahren, die per Zufall in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Nur in einer Gruppe drückten die Teilnehmerinnen bei Regelschmerzen bestimmte Punkte an Beinen, Füßen und Händen, die ihnen eine speziell für die Studie entwickelte App anzeigte. Nach drei Monaten berichteten 37 Prozent der Frauen aus der Aku­pressur-Gruppe über eine deutliche Schmerz­reduktion, nach sechs Monaten 58 Prozent. In der Kontrollgruppe waren es jeweils 25 Prozent. Zudem nahmen sie weniger Schmerzmittel ein.

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Besser lauwarm trinken


Tee, Kaffee und andere heiße Getränke sollten Sie erst etwas abkühlen lassen – sonst kann sich das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöhen
Für Menschen, die rauchen oder regelmäßig Alkohol trinken, erhöhen sehr heiße Getränke das Risiko für Speise­röhrenkrebs deutlich. Das geht aus einer Analyse der Daten von 500 000 Personen hervor, die im Fachmagazin Annals of Internal Medicine veröffentlicht wurde. Bereits 2016 stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung Heißgetränke mit einer Temperatur von mehr als 65 Grad generell als "wahrscheinlich ­­krebserregend" ein.

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Was macht dick?


Ist man selbst schuld, wenn man zunimmt? Experten sehen das anders als die breite Öffentlichkeit
Fast ein Drittel der Menschen weltweit ist übergewichtig. Experten sehen die Ursache vor allem in veränderten ­Umweltbedingungen: Essen mit mehr Kalorien als früher und weniger Bewegung. Doch die breite Öffentlichkeit macht den Einzelnen selbst für seine Fettleibigkeit verantwortlich. Das ergab eine in der Fach­zeit­schrift Annals of Behavioral Medicine veröffentlichte Studie.

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Diagnose Videospielsucht


Manche Menschen verlieren sich in der virtuellen Welt und können ihr Verhalten nicht mehr kontrollieren
Die Weltgesundheitsorganisation wird die Sucht nach Videospielen in ihren Katalog psychischer Krankheiten aufnehmen. Bei diesen Spielen tauchen viele Menschen in andere Welten ab. Das kann entspannend sein, aber auch gefährlich werden – wenn das digitale Erlebnis wichtiger wird als alles andere. Manche können ihr Spielverhalten nicht mehr kontrollieren, sodass es zu enormen Problemen am Arbeitsplatz und in persönlichen Beziehungen kommt. Dauert dieses Verhalten mindestens ein Jahr an, kann künftig die Diagnose Videospielsucht gestellt werden.

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Schmerzmittel beeinflussen Psyche


Schmerzhemmer wie Ibuprofen verändern laut einer Studie Gedanken und Gefühle
Ibuprofen und Paracetamol dämpfen nicht nur Schmerzen, sie beeinflussen auch Gefühle und Gedanken. Das ergaben mehrere Studien, die Forscher der Universität von Kalifornien (USA) ausgewertet hatten. Zum Beispiel empfanden es Frauen, die Ibuprofen genommen hatten, als weniger schlimm, von einem Spiel ausgeschlossen zu werden. Bei Männern zeigte sich der gegenteilige Effekt. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im Fachmagazin Policy Insights from the Behavioral and Brain Sciences.

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Schnarcher am Steuer


Wer schlecht schläft, ist tagsüber müde – das kann beim Autofahren gefährlich werden
Wenn einer nachts "laut atmet", wird das meist als nervendes Schnarchen abgetan. Doch mitunter steckt eine Schlaf­apnoe mit gefährlichen Atemaussetzern dahinter. Unbehandelt kann die Schlafstörung ernste Folgen haben. Betroffene erholen sich nachts nicht und sind dann tagsüber müde. Im Straßen­verkehr erhöht sich deshalb ihr Unfallrisiko. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin hin.

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Unnötig in die Notaufnahme


Viele Menschen suchen die Notaufnahme von Kliniken auf, obwohl dies nicht nötig wäre
Krank außerhalb der Praxisöffnungszeiten? Dann ist die Notaufnahme für viele Menschen die erste Wahl. Das ergab eine ­repräsentative Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse. Binnen zehn Jahren suchten 54 Prozent der Befragten in Norddeutschland mindestens einmal eine Klinik-Notaufnahme auf. Aber nur sechs von zehn Patienten wurden von den Ärzten als Notfall eingestuft. Oft hätte auch der ärztliche Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) helfen können.

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Geraubte Resistenz


Forscher entdeckten eine neue Methode, mit der sich Bakterien Resistenzgene anderer Bakterien aneignen
Einen neuen Mechanismus, wie Bakterien gegen Antibiotika resistent werden, beschreiben Wissenschaftler aus Basel im Fachmagazin Cell Reports. Bakterien zerstören andere Arten mit Gift. Das frei werdende Erbgut des zerplatzten Konkurrenten nehmen sie auf – und damit auch das darin enthaltene Resistenzgen. Oft nutzen die Keime mehrere Gifte gleichzeitig und entgehen damit Abwehrstrategien des Opfers, wie die Forscher an einem Modellbakterium demonstrierten. Die Aufklärung dieser Mechanismen soll Ansatzpunkte für neue Wirkstoffe liefern.