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AKTUELLES


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PATIENTENVERANSTALTUNGEN 2018


VORTRÄGE IN IHRER DELFIN-APOTHEKE

05. September 2018
STILLEN MIT HERZ UND VERSTAND
Expertenabend für werdende Mütter und Fachpersonen
Referentin: Manuela Burkhardt | Hebamme, Lehrerin für Hebammenwesen und Heilpraktikerin sowie Still- und Laktationsberaterin

Die Patientenveranstaltungen finden jeweils von 19:15 – 21:15 Uhr in Ihrer Delfin Apotheke, Lister Meile 81 in 30161 Hannover statt.
Der Eintritt kostet 5,- € pro Teilnehmerin oder Teilnehmer.

Bitte melden Sie sich persönlich, telefonisch, per Fax oder mit einer E-Mail in der Delfin Apotheke an, da die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt ist.
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@ABDA

AUCH SIE KÖNNEN LEBENSRETTER WERDEN


ORGANSPENDERAUSWEIS IN IHRER DELFIN-APOTHEKE
Da sich jede zweite Bundesbürgerin und jeder zweite Bundesbürger nicht genügend über das Thema „Organspende“ informiert fühlt, besitzen nur 25 Prozent einen Organspende-Ausweis.
Organspenden werden aber dringend benötigt. Derzeit warten rund 12.000 Menschen in Deutschland auf ein lebensrettendes Organ. Jeden Tag sterben drei Patientinnen bzw. Patienten, denen eine Organspende hätte das Leben retten können.
Das können Sie in Ihrer Delfin Apotheke ändern! Lassen Sie sich von uns beraten. Wenn Sie sich für einen Organspender-Ausweis entscheiden sollten, haben wir alle Unterlagen für Sie da.

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So zügelt Sport den Hunger


Nach einem intensiven Training schwindet oft der Appetit. Forscher haben eine mögliche Erklärung
Wer joggt oder auf dem Trimmrad schwitzt, verbrennt jede Menge Kalo­rien und hat danach einen Bärenhunger – so könnte man meinen. Nach dem Training ist der Appetit aber erst mal verflogen. Forscher vom Albert Einstein College in New York haben nun eine mögliche Ursache gefunden. Im Hypothalamus, einer Region im Vorderhirn, sitzen Nervenzellen, die den Hunger unterdrücken. Diese besitzen offenbar einen hitzeempfindlichen Rezeptor, wie die Forscher in Plos Biology berichten. Steigt die Körpertemperatur durch Bewegung, fangen die Zellen an zu feuern – was das Hungergefühl verringert.

© iStock/bernardbodo

Auf gleicher Wellenlänge


Hören Menschen gemeinsam Musik, gleicht sich ihre Hirnaktivität an
Bei einem Live-Konzert packt die Musik das Publikum oft wie ein gemeinsamer Rausch. Das zeigt auch die Aktivität ihrer Gehirne. Wie kanadische Forscher der Universität von Western Ontario herausfanden, gleichen sich bei Menschen, die zusammen Live-Musik erleben, die Gehirnwellen an – und zwar stärker, als wenn sie dieselbe Musik vom Band hören. Je synchroner die Hirnwellen, desto mehr Spaß haben die Zuhörer beim Konzert, wie die Psychologen auf einer Tagung von Neurowissenschaftlern in Boston berichteten.

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FSME breitet sich aus


Die Regionen, in denen Zecken das FSME-­Virus übertragen können, breiten sich aus
In zunehmend mehr Gegenden in Süd- und Ostdeutschland übertragen Zecken das FSME-­Virus, das bei Menschen zu einer gefährlichen Gehirnentzündung führen kann. Das Robert-Koch-Institut meldet zehn neue Risikogebiete: drei in Sachsen (Erzgebirgskreis, Bautzen, Zwickau), zwei in Thüringen (Ilm-Kreis, Suhl) und fünf in Bayern (Landkreise München, Starnberg, Weilheim-Schongau, Augsburg und Günzburg). Damit gelten derzeit 156 Kreise als Risikogebiete. Wer dort mit Zecken­ in ­Kontakt kommen kann, sollte sich impfen lassen, rät die Ständige Impfkommission.

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Land entspannt


Wer auf dem Land aufwächst, scheint einige Vorteile daraus zu ziehen
Eine Kindheit auf dem Land mit engem Kontakt zu ­Tieren scheint das Immunsystem zu trainieren – und so vor Allergien zu schützen. Aber nicht nur das. Das ländliche Umfeld bewirkt zudem, dass der Körper nicht so stark auf psycho­sozialen Stress anspricht, schreiben Molekularbiologen der Universität Ulm im Wissenschaftsmagazin PNAS. Demnach reagiert das ­­Immunsystem von Land­bewohnern bei Stresstests nicht so heftig wie das von Großstädtern.

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Was bei Diabetes wichtig ist


Warum Frauen mit Diabetes in den Wechseljahren besonders auf ihren Blutzucker achten sollten
Die Wechseljahre kündigen sich bei Frauen mit ­Diabetes meist früher an. Wenn der Hormon­spiegel des Östrogens sinkt, schwankt häufig der Blutzucker. Betroffene nehmen schneller zu, und ihr Risiko für Herz­­-Kreislauf­-Erkrankungen steigt. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft empfiehlt darum, den Blutzucker ­regelmäßig zu kon­trollieren und sich vom ­­Diabetologen beraten zu lassen.

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Bewegung schützt!


Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, tut damit auch der Psyche etwas Gutes
Sie kurbelt den Stoffwechsel an und hält den Körper fit. Außerdem kann Bewegung vor Depressionen schützen, zeigt eine Studie im American Journal of Psychiatry. Die Forscher wer­teten Datensätze aus 49 Studien mit ins­­gesamt knapp 267 000 Teilnehmern aus. Menschen, die sich nur wenig bewegten, hatten demnach ein größeres Risiko, depressiv zu werden, als diejenigen, die regelmäßig aktiv waren. Der positive Effekt stellte sich unabhängig von Alter, Herkunft und körperlicher Verfassung ein.

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Wie Apotheker helfen


Apotheker und Apothekerin sind gute Ansprechpartner für Menschen mit Diabetes, zeigte eine Studie
Apotheker können Ärzte und Ernährungsberater bei der Betreuung von Diabetikern erfolgreich unterstützen, zeigt eine Studie im Journal of Clinical Pharmacy and ­Therapeutics. Patienten hatten ­ihren Blutzucker besser unter Kontrolle, wenn sie alle vier bis sechs Wochen mit einem speziell ­­ausgebildeten Apotheker sprachen.

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Wirksam und sicher


Forscher nahmen die Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) unter die Lupe
Die Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) schützt junge Mädchen und Frauen gegen Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs. Zu diesem Ergebnis kommt eine Übersichtsarbeit des Cochrane-Instituts mit 26 Studien und mehr als 73 000 Teilnehmerinnen. Die Forscher fanden keine Hinweise, dass die Impfung schwere Nebenwirkungen hat und etwa das Risiko für Fehlgeburten erhöht. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Immunisierung für Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren. Obwohl die Krankenkassen die Kosten übernehmen, waren 2015 nur 31 Prozent der 15-Jährigen vollständig geimpft.

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Tipps bei Kontaktlinsen


Sie benötigen als Kontaktlinsenträger Augentropfen? Was dann wichtig ist
Das Material vieler Kontaktlinsen kann die Inhaltsstoffe von ­Augen­tropfen absorbieren und so deren Wirkung beeinflussen. Die Lösung: Die Art der Linsen spielt eine entscheidende Rolle. Weiche ver­tra­gen sich generell nicht mit ­Augen­tropfen, hier müssen Sie für die Dauer der Therapie auf eine Brille umsteigen. Bei harten ­Modellen sollten Sie sich vom Augenarzt beraten lassen. Wird das Mittel etwa nur abends ­an­gewendet, ist das Tragen der ­Kontaktlinsen tagsüber kein Pro­blem. Verursachen harte Linsen trockene Augen, können künst­liche Tränen helfen, die der Arzt empfiehlt. Sagen Sie in der Apotheke, dass Sie Linsen tragen. Dann kann man Ihnen ein konservierungsmittelfreies Präparat nennen.

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Kieferbehandlung in der Kritik


Viele Kinder und Jugendliche tragen eine Zahnspange. Aber hilft sie auch?
Mehr als die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland befindet sich in kieferorthopädischer Behandlung. Die Krankenkassen geben dafür jährlich über eine Milliarde Euro aus; die Kosten pro Behandlungsfall haben sich zwischen 2008 und 2016 verdoppelt. Dazu kommen Selbstzahlerleistungen für die Patienten. Nun kritisiert der Bundesrechnungshof: Es sei unklar, ob Zahnspangen medizinisch überhaupt sinnvoll sind. Kieferorthopädische Therapien wurden bisher unzureichend erforscht. Über Art, Dauer und Erfolg der Behand­lungen fehlen bundesweite Daten.

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Nitrat erhöht Darmkrebsrisiko


Nitrat gelangt vielfach durch die Landwirtschaft ins Trinkwasser. Bereits niedrige Konzentrationen können der Gesundheit schaden, ergab eine Analyse
Nitrat kann im Körper zu Stoffen umgewandelt werden, die möglicherweise krebserregend sind. In der EU gilt deshalb ein Grenzwert von 50 Milligramm (mg) pro Liter Trinkwasser. Nun zeigt eine dänische Studie im International Journal of Cancer, dass das Darmkrebs-Risiko mit der Nitratbelastung zunimmt – und zwar schon bei Mengen unterhalb des Grenzwerts. Bereits ab 17 mg/l Nitrat stieg die Gefahr um fast 20 Prozent.