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AKTUELLES


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PATIENTENVERANSTALTUNGEN 2019


VORTRÄGE IN IHRER DELFIN-APOTHEKE

27. Februar 2019
KINDERNOTFÄLLE sind vermeidbar!
Erste Hilfe an Kindern und Säuglingen
für Eltern, werdende Eltern, Großeltern,
Tagesmütter, Babysitter und alle Interessierten

Referent: Oliver Möller | Erste Hilfe Trainer, Dozent in der Erwachsenenbildung
und Vater von 2 Kindern

Die Patientenveranstaltungen finden jeweils von 19:15 – 21:15 Uhr in Ihrer Delfin Apotheke, Lister Meile 81 in 30161 Hannover statt.
Der Eintritt kostet 5,- € pro Teilnehmerin oder Teilnehmer.

Bitte melden Sie sich persönlich, telefonisch, per Fax oder mit einer E-Mail in der Delfin Apotheke an, da die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt ist.
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@ABDA

AUCH SIE KÖNNEN LEBENSRETTER WERDEN


ORGANSPENDERAUSWEIS IN IHRER DELFIN-APOTHEKE
Da sich jede zweite Bundesbürgerin und jeder zweite Bundesbürger nicht genügend über das Thema „Organspende“ informiert fühlt, besitzen nur 25 Prozent einen Organspende-Ausweis.
Organspenden werden aber dringend benötigt. Derzeit warten rund 12.000 Menschen in Deutschland auf ein lebensrettendes Organ. Jeden Tag sterben drei Patientinnen bzw. Patienten, denen eine Organspende hätte das Leben retten können.
Das können Sie in Ihrer Delfin Apotheke ändern! Lassen Sie sich von uns beraten. Wenn Sie sich für einen Organspender-Ausweis entscheiden sollten, haben wir alle Unterlagen für Sie da.

© iStock/bee32

Rastlose Beine


Ruhestörung: RLS-Patienten finden oft keinen Schlaf
Wenn die Beine nachts unkontrolliert zucken und auch tags nicht zur Ruhe kommen, sprechen Mediziner vom Restless-Legs-Syndrom (RLS). Bislang ging man davon aus, dass Störungen des zentralen Nervensystems sowie ­­genetische und stoffwechselbedingte Ur­sachen die Krankheit hervorrufen. Forscher der Universitäten Göttingen, Sydney (Aus­tralien) und Vanderbilt (USA) wiesen nun nach, dass auch Nervenzellen beteiligt sind, die die Muskeln der Beine ansteuern. Ihre Studie wurde im Journal of Physiology pu­­bli­ziert. Diese sogenannten Motoneuronen könnten ein neuer Ansatz für eine medikamentöse Therapie sein. Bislang lassen sich rastlose Beine nicht gut behandeln.

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Großes Fragezeichen


Volksleiden: Rund 1,2 Millionen Deutsche haben Alzheimer
Wissen Sie, wovon das Risiko für Alzheimer abhängt? Falls nein, sind Sie nicht allein. Jeder zweite Deutsche fühlt sich über die Krankheit schlecht informiert, so eine repräsentative Umfrage der Alzheimer Forschung Initiative. Dabei kennen sich ältere Menschen besser aus als jüngere. Alzheimer ist nicht die einzige, aber die häufigste Form von Demenz. Nach jetzigem Forschungsstand ist übrigens das Alter der wichtigste Risikofaktor.

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Liebe geht durch den Magen


Verheiratete ältere Menschen leiden seltener unter Mangelernährung
Ältere Menschen leiden häufig unter Mangelernährung. Doch wer verheiratet ist, den trifft das seltener. Das haben Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg herausgefunden. Der Familienstand spielt demnach eine größere Rolle als Appetitmangel oder eine Depression. Tipp für allein Lebende, die lieber in Gesellschaft essen: Oft bieten Senioren­zentren und Heime einen offenen Mittagstisch an.

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Wie der Körper Herpes in Schach hält


Körpereigene Eiweiße hindern Herpes-Viren an der Vermehrung
Wenn Viren Menschen infizieren, setzt das verschiedene Abwehrreaktionen in Gang. Eine neue Variante, mit der sich der Körper gegen Herpes wehrt, haben Forscher der Universität Erlangen jetzt entdeckt. Die meisten Menschen stecken sich in der Kindheit mit den Viren an, die dann ein Leben lang im Körper bleiben. Die Wissenschaftler interessierten sich für körpereigene Eiweiße, die die Viren an der Vermehrung hindern. Besonders effektiv gelingt dies einer Variante namens TRIM43. Wie die Experten in Nature Microbiology schreiben, war es gegen alle im Labor getesteten Herpes-Viren aktiv.

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Ein Wuffi gegen Asthma?


Forscher berichten: „Allergikerfreundliche“ Hunde­rassen könnten das Allergierisiko bei Kindern erhöhen
Als "allergikerfreundlich" angepriesene Hunde­rassen könnten das Risiko für eine Allergie bei Kindern sogar erhöhen, statt sie zu senken. Forscher aus Schweden haben in einer Studie im Fachblatt Scientific Reports gezeigt, dass Hunde allgemein mit einem etwas niedrigeren Asthma-Risiko für ein Kind einhergehen, sogenannte hypoallergene Hunde jedoch mit einem höheren.

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Bitte recht sauber!


Auch bei Implantaten ist Hygiene wichtig
Zahnimplantate muss man ebenso pflegen wie natürliche Zähne. Denn durch Beläge kann sich die Schleimhaut entzünden. Wird nicht gründlich geputzt, kann die ­Entzündung auf tiefer liegendes ­­Gewebe übergreifen. Vorbeugen lässt sich laut Deutscher Gesellschaft für Implantologie auch durch professionelle Zahnreinigung und Arztkontrollen.

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Geduld ist die beste Therapie


Abwarten hilft, um den Ellenbogen wieder schmerzfrei bewegen zu können
Abwarten und Tee trinken. Das bewährt sich bei örtlich begrenzten Schmerzen im Ellenbogen ("Tennisellenbogen") genauso gut wie eine konservative Behandlung – darunter Physiotherapie, Akupunktur, entzündungshemmende Medikamente, Injektionen, Ultraschall- und Lasertherapie. Das geht aus einer Analyse der Harvard Medical School in Boston (USA) hervor. Im Vergleich zu einem Scheinmedikament gingen die Beschwerden nur geringfügig zurück, ver­ursachten aber mehr Nebenwirkungen. 99 Prozent der Patienten, die ein Placebo erhalten hatten, ­­waren nach einem halben Jahr nahezu schmerzfrei.

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Auszeit fürs Gehirn


Entspannung kann gut fürs Gehirn sein
Wer sich entspannt, fühlt sich nicht nur besser – sondern könnte auch für sein Gehirn etwas Gutes tun. Forscher der Harvard Medical School in Boston (USA) nahmen in einer Studie Blutproben bei über 2200 Teilnehmern, testeten ihre Hirnleistung und untersuchten sie im Kernspintomografen. Eines der Ergebnisse: Frauen, deren Spiegel des Stress­hormons Cortisol im Blut morgens hoch war, hatten ein kleineres Hirnvolumen als jene mit nied­­rigem Spiegel. Das Gedächtnis der gestressten Teilnehmer, egal ob weiblich oder männlich, war weniger leistungsfähig. Zudem entdeckten die Experten Veränderungen in der Gehirn­struktur. Wie der hohe Stresshormon­spiegel genau mit den beschriebenen Beobachtungen zusammenhängt, ist allerdings noch unklar. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse im Fachblatt Neurology.

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Hausstaubmilben


Deutliche Minusgrade machen Hausstaubmilben unschädlich
48 Stunden dauert es, um Hausstaub-Milben bei minus 15 Grad unschädlich zu machen. Allergiker, die sicher gehen wollen, sollten etwa Stofftiere oder ­Bettüberzüge so lange ins Gefrierfach legen. ­Wenige Stunden lüften bei Frost reichen nicht aus. Quelle: Journal of Allergy and Clinical Immunology

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Extraportion für die Gesundheit?


Das Wissen über Nahrungsergänzungsmittel ist nicht weit verbreitet
Nahrungsergänzungsmittel sind weit verbreitet, das Wissen darüber ist es nicht. Eine Umfrage des Marktforschungs­instituts YouGov zeigt: Drei von fünf Deutschen haben solche Produkte, die etwa Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten, schon zu sich genommen – meistens zur allgemeinen Stärkung der Gesundheit oder zur Verbesserung der Fitness. Doch 42 Prozent der Befragten waren sich unsicher über die Wirkweise. Beratung zu Nahrungsergänzungsmitteln bieten die Apotheken.

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Sag Tschüs zu den Kilos!


Forscher untersuchen die Erfolgschancen von Intervallfasten
Die bislang größte Untersuchung zum Intervallfasten zeigt: Es hilft beim Abnehmen – aber nicht besser als eine herkömmliche Reduktions-Diät. Wissenschaftler aus Heidelberg teilten 150 übergewichtige Menschen in drei Gruppen ein. Eine nahm mit einer Diät 20 Prozent weniger Kalorien auf. Die zweite Gruppe folgte dem 5:2-Prinzip des Intervallfastens. Sie mäßigte sich an zwei Tagen der Woche so stark, dass sie ingesamt ebenfalls um 20 Prozent weniger Kalorien aufnahm. 38 Wochen nach Beginn der Diäten erzielten die Teilnehmer beider Gruppen vergleichbare Abnehmerfolge. Bei den Probanden aus Gruppe drei, die es mit ausgewogener Ernährung versuchte, waren die Erfolge geringer. Gute Nachricht der Forscher: Bereits wer sein Gewicht um fünf Prozent reduziert, verliert etwa 20 Prozent des gefährlichen Bauchfetts und ein Drittel des Leberfetts.